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Orchester
Deutsches Filmorchester Babelsberg
Über 100 Jahre Filmmusikgeschichte - das älteste Filmorchester Deutschlands mit Weltklasse-Reputation

Foto: Deutsches Filmorchester Babelsberg
Geschichte
Die Wurzeln des Deutschen Filmorchesters Babelsberg reichen bis ins Jahr 1918 zurück, als die Universum Film AG (UFA) das UFA-Symphonieorchester in Babelsberg gründete – das erste Filmorchester Deutschlands.
Stummfilme wie Fritz Langs „Metropolis" (1926), „Das Cabinet des Dr. Caligari" (1920) und „Berlin: Die Sinfonie der Großstadt" (1927) gehörten zu den bedeutenden Projekten der Anfangszeit.
Gegründet
1918 von der Universum Film AG (UFA)
Produktionen
Über 400 Soundtracks seit 1993, 80+ CD-Produktionen
Konzertarbeit
Über 1.000 Konzerte und TV-Auftritte
Meilensteine
UFA-Ära
Gründung als erstes Filmorchester Deutschlands. Arbeit an legendären Stummfilmen und später an Tonfilm-Meilensteinen wie "Der blaue Engel" (1930).
Zusammenarbeit: Mit Stars wie Marlene Dietrich, Zarah Leander und Hans Albers. Produktion zahlreicher Hits der 30er und 40er Jahre.
DEFA-Ära
Fortsetzung der Arbeit als DEFA-Symphonieorchester. Musik für fast alle Studioproduktionen zwischen 1952 und 1989.
Zusammenarbeit: Klassiker wie „Die Legende von Paul und Paula" (1973) und die gesamte TV-Serie „Polizeiruf 110". Über 500 Filmmusiken von Karl-Ernst Sasse.
Moderne Ära – DFOB
Neugründung als Deutsches Filmorchester Babelsberg. 2007 Rückkehr zu den Wurzeln in Babelsberg.
Zusammenarbeit: Heute Teil des Medienstandorts Babelsberg. Zwei Tätigkeitsbereiche: Studio-Produktionen und umfangreiche Konzertarbeit von Klassik bis Crossover.
Legendäre Filmproduktionen
Der blaue Engel
Marlene Dietrichs Durchbruch
Die drei von der Tankstelle
Musikalischer Kassenschlager
Die Mörder sind unter uns
Erster deutscher Nachkriegsfilm
Die Legende von Paul und Paula
DEFA-Kultfilm
Polizeiruf 110
Gesamte Serienmusik
Metropolis
Stummfilm-Meilenstein
Heute: Vielseitigkeit auf höchstem Niveau
Das Deutsche Filmorchester Babelsberg ist ein vollwertiges Symphonieorchester mit zwei erfolgreichen Tätigkeitsbereichen: Einerseits die Produktion von Film- und TV-Musik sowie Musikmedien, andererseits umfangreiche Konzertarbeit.
Das Spektrum reicht von Live-Filmkonzerten über Filmmusikprogramme bis hin zu klassischen Konzerten und Crossover-Projekten. Zusammenarbeiten mit Künstlern wie Alphaville, Cari Cari, Joyce Muniz und A.R. Rahman zeigen die außergewöhnliche Vielseitigkeit des Orchesters.